Projekte

Innovationen

Journalismus lebt auch von neuen Formen. Diese Projekte der WirtschaftsWoche habe ich konzipiert oder mitentwickelt – von Satellitenbildern über Virtual Reality bis zu Software-Robotern, die für Leser recherchieren.

Seit 2019 · Satellitenbilder

Wirtschaft von oben

Meine Rolle
Autor
Partner
LiveEO, Berlin
Umfang
rund 370 Folgen

Wo entstehen neue Fabriken, Häfen und Rechenzentren – und wie schnell wachsen sie? In „Wirtschaft von oben“ erklärt die WirtschaftsWoche wirtschaftliche Entwicklungen mit hochaufgelösten Satellitenbildern. Möglich macht das eine Kooperation mit dem Berliner Erdbeobachtungs-Unternehmen LiveEO, die seit 2019 besteht. Rund 370 Folgen sind inzwischen erschienen.

Nun geht das Projekt selbst ins All: Ab 2028 sollen zwei Satelliten der Konstellation „Twinspector“ mit Spezialkameras dreidimensionale Aufnahmen liefern. Die Redaktion erhält exklusiven Zugang zu den Bildern – und das Logo der WirtschaftsWoche wird in ein Bauteil der Satelliten graviert.

Virtual Reality

WirtschaftsWoche VR

Meine Rolle
Konzept und Redaktion
Partner
Hochschule Düsseldorf, Designstudio LavaLabs
Förderung
Google Digital News Initiative

Geschichten nicht nur lesen, sondern Teil davon sein: WirtschaftsWoche VR ist das erste Virtual-Reality-Projekt der WirtschaftsWoche – ein Newsgame, in dem Nutzer erleben, wie ein Elektroauto entsteht, oder im Krankenhaus der Zukunft einem Menschen das Leben retten. Man bewegt sich frei durch digital rekonstruierte Räume, nimmt Gegenstände in die Hand und zerlegt sie.

Dafür erfasste das Team echte Orte per Photogrammetrie millimetergenau: Aus zehntausenden Fotos, vielen Gigabyte Laserscan-Daten und räumlichen Tonaufnahmen entstand eine begehbare Welt. Mehr als zwei Jahre lang haben WirtschaftsWoche, Hochschule Düsseldorf und LavaLabs daran geforscht und entwickelt. Die App lief auf der VR-Brille Oculus Quest.

2017 · KI-gestützte Recherche

WirtschaftsWoche ProFound

Meine Rolle
Redaktion des Newsletters Industrie 4.0
Themen
Medizin und Pharma, Industrie 4.0

Mensch und Maschine recherchieren gemeinsam: ProFound ist ein Recherchewerkzeug der WirtschaftsWoche, aus dem Themen-Newsletter für Fachleute entstanden. Ein Software-Roboter mit künstlicher Intelligenz durchsucht fortlaufend Nachrichtenportale, Blogs, soziale Medien sowie Universitäts- und Unternehmensseiten, sortiert die Funde nach Relevanz und entdeckt dabei auch neue Quellen.

Erfahrene Redakteurinnen und Redakteure wählen daraus die wichtigsten Berichte aus, kommentieren sie und ordnen sie ein. Zum Start erschienen zwei Newsletter im Zweiwochenrhythmus – zu Medizin und zu Industrie 4.0. Für den Industrie-Newsletter habe ich regelmäßig geschrieben.

2015–2017 · Multimedia-Reportagen

WirtschaftsWoche Storytelling

Meine Rolle
Co-Autor im WiWo Lab
Auszeichnungen
Medienpreis Luft- und Raumfahrt 2016; Shortlists Henri-Nannen-Preis und Ernst-Schneider-Preis

Im WiWo Lab haben wir Geschichten entwickelt, die Text, Video, Animation und interaktive Grafik zu einem Erlebnis verbinden – gesteuert einfach durch Scrollen. Den Anfang machte „Menn oder Maschine“: Ob in Fabriken, Autos oder Kliniken – intelligente Maschinen übernehmen menschliche Jobs. Sind sie schon besser als wir? Dieser Frage bin ich im Duell mit einigen der besten Roboter der Welt nachgegangen. Die Multimedia-Story in drei Teilen, später ergänzt um einen vierten Teil über Kunst aus dem Computer, entstand mit Anna Tabea Hönscheid, Patrick Schuch und Thomas Stölzel – unterstützt von der Masterclass „Zukunft des Wissenschaftsjournalismus“ der Robert-Bosch-Stiftung und dem Reporter-Forum.

Es folgten weitere Storytellings: „Die Erde geht online“ zeigt, wie Satelliten, Drohnen und Ballons Milliarden Menschen ans Internet anschließen sollen, und wurde mit dem Medienpreis Luft- und Raumfahrt ausgezeichnet. Die Reportage über Kinderarbeit auf Kakaoplantagen in der Elfenbeinküste schaffte es auf die Shortlist des Ernst-Schneider-Preises, „Menn oder Maschine“ in die Vorauswahl des Henri-Nannen-Preises.

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